Spielberichte 2018/19

Sa., 11.05.19, 16.00 Uhr: TSV - SV Sulzkirchen 2:2

Derbysieg knapp verpasst

Mörsdorf (mei) Viel konnten die Fußballfrauen des TSV Mörsdorf im Gemeindederby gegen den SV Sulzkirchen in den letzten Jahren nicht holen, meist hatte am Schluss der Nachbar die Nase vorne. Doch am Samstag schien sich das Blatt zugunsten des TSV zu wenden. In der wegen der brenzligen Tabellensituation der beiden Mannschaften brisanten Begegnung führte der TSV bis eine gute Viertelstunde vor Schluss mit 2:0. Doch am Ende fing sich die Truppe des Trainertrios Geiger/Enderlein/Gerner (wobei letztere wegen eines privaten Termins diesmal verhindert war) noch zwei Treffer und musste sich mit einem 2:2 zufriedengeben.

Umkämpftes Derby ohne Sieger: Der TSV Mörsdorf (blaue Trikots, links Annika, rechts Laureen) muss sich in der Bezirksoberliga gegen den SV Sulzkirchen trotz einer 2:0-Führung mit einem 2:2 begnügen. - Foto: Tobias Tschapka (Tschapka Fotografie/Hilpoltsteiner Kurier)


In der ersten halben Stunde war nicht allzu viel los, die zahlreichen Zuschauer sahen ein kampfbetontes Derby, in der die Akteure vor allem auf Vermeidung von Fehlern aus waren. Die erste Chance des Spiels war dann aber auch gleich eine Hundertprozentige. Nach Flanke von Paulina Hickl auf den langen Pfosten kam Magdalena Branner aus fünf Metern frei zum Kopfball, doch TSV-Keeperin Simone Böhm, diesmal in Vertretung von Stammtorhüterin Teresa Meixner im TSV-Tor, kam rechtzeitig vom kurzen Pfosten zurück und wehrte den Ball ab (33.). Der erste Ansatz einer TSV-Chance war ein Freistoß von Laureen Enderlein aus 18 Metern, der aber weit über das Gästegehäuse flog (38.).

Nach dem Seitenwechsel war für die stattliche Zuschauerkulisse dann aber einiges geboten. Den Anfang machte der TSV. Nach einem Angriff über rechts landete eine Kopfballabwehr bei Ines Hartmann, die aus 25 Metern einfach mal so abzog, und das Leder senkte sich über die vergeblich zurückeilende SV-Keeperin Marina Schmidt unter die Torlatte zum 1:0 für den TSV in das Netz (50.). Gegen die deutlich verunsicherten Gäste setzte der TSV nach. Hartmann behauptete den Ball im Mittelfeld, beim anschließenden Seitenwechsel von Enderlein zog Christina Endres rechts in den Strafraum. Obwohl sie fast zu lange zögerte, brachte sich den Ball dann doch noch fast von der Torauslinie zwischen Schmidt und dem Pfosten über die Linie – 2:0 für den TSV (61.).

Jetzt hatte der TSV das Spiel vollends im Griff – allerdings nur scheinbar. Zwar war Sulzkirchen in dieser Phase kaum mehr im Spiel, doch der TSV verpasste mit einem dritten Tor die endgültige Entscheidung. Und wie beim 1:0 für den TSV wurde auch beim Anschlusstreffer die Torhüterin überrascht. Diesmal war TSV-Keeperin Böhm die Leidtragende, als sie zwar nach dem Distanzschuss von Sabrina Rudek noch am Ball war, den Einschlag aber nicht mehr verhindern konnte – 1:2 (73.). Und jetzt bekam die von Herrentrainer Johannes Spitz betreute Gästemannschaft wieder Auftrieb. Und knapp zehn Minuten vor Schluss war es passiert. Die eingewechselte routinierte Erika Tittes suchte knapp innerhalb des Strafraums den Zweikampf. Nach der Abwehraktion der TSV-Verteidigerinnen zögerte der gute Schiedsrichter Mehmet Ali Gencer zwar kurz, entschied dann aber doch auf Foulelfmeter. Rudek verlud Torfrau Böhm und verwandelte sicher zum 2:2-Ausgleich (82.). Für den TSV war dieses Ergebnis sicherlich fast eine gefühlte Niederlage, dennoch hat er weiterhin einen Punkt Vorsprung vor dem Derbygegner und im Endspurt der Saison somit immer noch die besseren Karten, den Abstiegsrelegationsplatz zu vermeiden. Mit dem direkten Abstieg sollten beide Teams sowieso nichts mehr zu tun haben.

TSV Mörsdorf: Simone Böhm, Theresa Lerzer, Julia Halbritter, Annika Schmidt (32. Annette Wolf), Ines Hartmann, Carolin Sturm (89. Nicole Meier), Laureen Enderlein, Christina Endres, Anja Bähr, Melissa Mederer, Yvonne Regnet.
Tore: 1:0 Ines Hartmann (50.), 2:0 Christina Endres (61.), 2:1 Sabrina Rudek (73.), 2:2 Sabrina Rudek (82., FE).


Hier noch einige Impressionen vom Spiel (fotografiert von Heike Regnet):

Sa., 04.05.19, 16.00 Uhr: TSV Lonnerstadt - TSV 5:7

Verrücktes Spiel in Lonnerstadt

Mörsdorf (mei) Wenn man ein Spiel als verrückt bezeichnen kann, dann wohl das, was die Frauen des TSV Mörsdorf und des TSV Lonnerstadt am Samstag boten. Beim 7:5-Sieg der Mörsdorferinnen fielen zwölf Tore, sage und schreibe zehn davon in der zweiten Halbzeit. Bei 45 Minuten Spielzeit bedeutet das also, dass durchschnittlich alle viereinhalb Minuten ein Tor fiel. Als Berichterstatter/in hat man da so seine liebe Mühe, das einigermaßen zu Papier zu bringen.

Recht gemächlich ging es noch in der ersten Halbzeit zu. Beide Mannschaften fanden nicht so richtig ins Spiel – es ging schließlich ja um einiges. Für die Gastgeber wäre ein Sieg die letzte Chance gewesen, doch noch den Kopf aus der Schlinge des Abstiegs zu ziehen, während die Mörsdorferinnen mit dem Sieg einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen konnten. Mörsdorf ging durch ein Kopfballtor durch Ines Hartmann nach Flanke von Christina Endres mit 1:0 in Führung (30.), vier Minuten später glich Lonnerstadt nach schlechter Abwehrarbeit der Gäste durch Nadine Geinzer aus (34.) – man beachte den zeitlichen Abstand!

Was dann nach dem Seitenwechsel stattfand, erlebt man wohl öfter in der Halle bei einem Handballspiel, nicht aber auf einem Fußballplatz. Mörsdorf nahm jetzt mehr die Zweikämpfte an und kam zu Chancen, die anfangs noch vergeben wurden. Doch in der 55. Minute begann der Torreigen. Laureen Enderleins Schuss aus 25 Metern landete im rechten Torwinkel zum 2:1 für Mörsdorf (55.). Drei Minuten später erhöhte sie nach Unstimmigkeiten der heimischen Abwehr auf 3:1 (58.), vier Minuten später gar das 4:1 durch Hartmann (62.), und nach einem Solo sorgte Endres im Nachschuss für das 5:1 (68.) – normalerweise spricht man hier von einer Vorentscheidung. Normal war in dieser Halbzeit aber überhaupt nichts. Nach einem Freistoß direkt unter die Latte verkürzte Lonnerstadt durch May-Britt Groppe auf 2:5 (76.). Mörsdorf ließ sich nicht lumpen und antwortete zwei Minuten später durch Enderlein mit dem 6:2 (76.). Eine Viertelstunde vor Schluss sollte es das aber endgültig gewesen sein. War es aber nicht! Denn jetzt ging es erst richtig rund. Nadine Geinzer zum 3:6 (83.) - Antwort des TSV durch einen verwandelten Elfmeter von Yvonne Regnet zum 7:3 (86.). Konter der Gastgeberinnen durch Nathalie Geyer – 4:7 (88.), und noch ein Elfmeter durch Denise Müller zum 5:7 (90.). Dann war aber endgültig Schluss.

Natürlich war TSV-Trainer Michael Geiger hin und her gerissen: „Nach wirklich schön herausgespielten Toren herrschte in den letzten zehn Minuten nur mehr Chaos, es gab keine Zuordnung mehr. Wir können froh sein, vorher schon einen so großen Torvorsprung aufgebaut zu haben“. Nach der Niederlage von Sulzkirchen belegt der TSV nun seit langem wieder einen Nichtabstiegsplatz, während Lonnerstadt wohl kaum mehr zu retten ist. Am nächsten Spieltag kommt es dann zum spannenden Derby zwischen Mörsdorf und Sulzkirchen.

TSV Mörsdorf: Teresa Meixner, Theresa Lerzer, Julia Halbritter, Simone Böhm, Ines Hartmann, Verena Klebl, Laureen Enderlein, Christina Endres, Anja Bähr, Melissa Mederer, Yvonne Regnet (Nicole Meier, Annette Wolf).
Tore: 0:1 Ines Hartmann (30.), 1:1 Nadine Geinzer (34.), 1:2 Laureen Enderlein (55.), 1:3 Laureen Enderlein (58.), 1:4 Ines Hartmann (62.), 1:5 Christina Endres (68.), 2:5 Maj-Britt Groppe (76.), 2:6 Laureen Enderlein (78.), 3:6 Nadine Geinzer (83.), 3:7 Yvonne Regnet (86.), 4:7 Nathalie Geyer (88.), 5:7 Denise Müller (90.).

Sa., 20.04.19, 16.30 Uhr: TSV Brand - TSV 1:0

Rückschlag für TSV Mörsdorf

Mörsdorf (mei) Einen kleinen Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt musste die erste Frauenmannschaft des TSV Mörsdorf hinnehmen. Nach zuletzt vier Punkten aus zwei Spielen ging die Mannschaft des Trainergespanns um Sabrina Gerner am Ostersamstag bei Angstgegner TSV Brand leer aus und befindet sich nach der 0:1-Niederlage weiterhin auf dem Abstiegsrelegationsplatz.

Anfangs sah es allerdings nach einer Fortsetzung der kleinen Serie des TSV aus. Die Gäste waren am Drücker und ließen Ball und Gegner laufen. Und so kamen sie auch früh zur ersten guten Chance, doch Laureen Enderleins Freistoß landete an der Torlatte und Christina Endres‘ Nachschuss genau in den Armen von Brands Torfrau Johanna Stegmaier (5.). Doch nach ungefähr zwanzig Minuten meldeten sich auch die Gastgeberinnen zu Wort und kamen etwas besser ins Spiel. Kurz vor dem Pausenpfiff dann aber noch mal die Chance für Mörsdorf, Enderlein zögerte aber etwas zu lange mit dem Abschluss und wurde abgedrängt, sodass schließlich der Winkel zu spitz wurde und Stegmaier parieren konnte (40.).

Nach dem Seitenwechsel drückte der Tabellenvierte Brand dann aufs Tempo, und der TSV kam ins Schwimmen. In dieser Phase musste der TSV auch das 0:1 hinnehmen (52.). Doch der TSV steckte nicht auf und wollte unbedingt zumindest den einen Punkt. Die ganz große Chance hatte dann Anja Bähr kurz vor dem Abpfiff. Nach einem präzisen Pass von Anne Hofbeck auf rechts lief die TSV-Stürmerin allein auf Torfrau Stegmaier zu, ihr Schuss verfehlte aber knapp das Tor (86.).

So lautete das etwas enttäuschte Resümee des TSV nach der unglücklichen Niederlage: „Ein Unentschieden wäre absolut gerecht gewesen, dieses Mal hatten wir aber leider weniger Glück und haben dadurch auch das Spiel verloren“.

TSV Mörsdorf: Teresa Meixner, Theresa Lerzer, Julia Halbritter, Annika Schmidt, Simone Böhm, Verena Klebl, Laureen Enderlein, Christina Endres, Anja Bähr, Melissa Mederer, Yvonne Regnet (Franziska Fleischmann, Annette Wolf, Anne Hofbeck).
Tor: 1:0 (52.).

Sa., 27.04.19, 16.00 Uhr: TSV - SpVgg Erlangen 2:1

TSV Mörsdorf mit weiterer Überraschung

Mörsdorf (mei) Die Spitzenmannschaften der Bezirksoberliga liegen den Fußballfrauen des TSV Mörsdorf offenbar. Diese Erfahrung musste am Samstag auch die SpVgg Erlangen machen, die als Tabellenzweiter nach Mörsdorf gereist war, die Mannschaft des Trainerteams Sabrina Gerner, Michael Geiger und Harald Enderlein sorgte nämlich mit dem 2:1-Sieg für eine weitere Überraschung. Allerdings befindet sich der TSV weiterhin auf dem Abstiegsrelegationsplatz, denn auch der direkte Konkurrent SV Sulzkirchen konnte sein Spiel gewinnen.


Zum Favoritenschreck avancieren die Frauen des TSV Mörsdorf (blaue Trikots, mit Caro und Anja in Aktion), die auch gegen die SpVgg Erlangen gewinnen. - Foto: Tobias Tschapka (Tschapka Fotografie/Hilpoltsteiner Kurier)


In der ersten Halbzeit war es ziemlich ausgeglichenes Spiel mit allerdings deutlichen spielerischen Vorteilen für die Gäste. Doch bei den Angriffen, die immer wieder durch einen Steilpass in die Spitze eingeleitet wurde, war die TSV-Abwehr aufmerksam, TSV-Keeperin Teresa Meixner wurde kaum gefordert. Erst zum Ende des ersten Durchgangs musste Meixner zweimal eingreifen. Beim ersten Mal verkürzte sie durch weites Herauslaufen den Winkel der durchgebrochenen Tanja Würsching, und dann war beim folgenden Querpass Theresa Lerzer eine Fußspitze vor Daniela Dahlke, die das leere Tor vor sich gehabt hätte (35.). Beim zweiten Mal unterlief Meixner zwar zunächst eine Freistoßflanke, stand aber beim Torschuss der Gästestürmerin goldrichtig und sicherte so den 0:0-Halbzeitstand. Torchancen auf Seiten des TSV? Fehlanzeige!

Wie die erste Halbzeit geendet hatte, so begann die zweite, d.h. mit weiteren Chancen für Erlangen. Und diesmal war es dann so weit. Bei einem Freistoß auf den kurzen Pfosten kam Torfrau Meixner wohl etwas übermotiviert aus dem Kasten und verfehlte das Leder, Stephanie Reinhardt stocherte schließlich den Ball über die Linie zum 1:0 für die Gäste (48.). Kurz darauf rettete Christina Endres im letzten Moment (51.) – ein 0:2 wäre wohl eine Vorentscheidung gewesen. So aber kam der TSV nochmal zurück. Laureen Enderlein fing zunächst einen Querpass der SpVgg-Abwehr ab, ihr Schuss wurde aber zur Ecke abgeblockt. Bei ihrem anschließenden Eckstoß köpfte Melissa Mederer den Ball an SpVgg-Verteidigerin Jennifer Borck, von der aus das Leder ins Tor zum 1:1 prallte (61.). Fast nach dem gleichen Muster schließlich der Führungstreffer für die Gastgeberinnen. Erneut war ein Eckball von Enderlein Ausgangspunkt, und diesmal kam Verena Klebl zum Kopfball, und wieder war etwas Ping Pong im Spiel – am Schluss war der Ball schließlich im Tor zum 2:1 für den TSV (65.).

Der Rest des Spieles bestand aus ununterbrochenen Angriffen der Gäste und einer aufopferungsvollen Abwehrschlacht des TSV, die Nerven der zahlreichen TSV-Fans wurden auf eine harte Probe gestellt. Doch immer wieder war bei den Großchancen der Gäste eine TSV-Fußspitze in allerletzter Sekunde dazwischen. So verhinderten Mederer nach einem schnellen Einwurf der Gäste den Ausgleich (73.) ebenso wie Lerzer nach einem Pass in die Spitze (75.) und auch Yvonne Regnet nach einer Kombination der Gäste in den Strafraum (85.). Und in der letzten Spielsekunde hielt Keeperin Meixner bei einem Kopfball nach einem Freistoß den Sieg fest (90.+3). Nach dem folgenden Abpfiff fand dann der Jubel beim TSV fast kein Ende mehr.

Nachdem die allerschwersten Brocken aus dem Wege geräumt sind, geht es nun für den TSV gegen weiter hinten platzierte Mannschaften. Aber man sollte sich tunlichst davor hüten, nach dem Sieg gegen den Tabellenzweiten am kommenden Samstag den Tabellenvorletzten TSV Lonnerstadt zu unterschätzen, denn da zählen die Punkte sozusagen doppelt.

TSV Mörsdorf: Teresa Meixner, Theresa Lerzer, Annika Schmidt (30. Julia Halbritter), Ines Hartmann, Verena Klebl, Laureen Enderlein (89. Simone Böhm), Christina Endres, Anja Bähr, Melissa Mederer, Yvonne Regnet, Carolin Sturm (65. Nicole Meier).
Tore: 0:1 Stephanie Reinhardt (48.), 1:1 Jennifer Borck (61., Eigentor), 2;1 Verena Klebl (65.).

Sa., 13.04.19, 16.00 Uhr: TSV - DJK Nürnberg Eibach 1:0

Mörsdorf kommt in Fahrt

Mörsdorf (mei) Die Fußballfrauen des TSV Mörsdorf kommen in der Bezirksoberliga offenbar schön langsam in Fahrt – was anhand der Tabellensituation ja auch absolut notwendig ist. Nach dem überraschenden 2:2 gegen Tabellenführer Greuther Fürth II setzte die Truppe des Trainerteams um Sabrina Gerner am vergangenen Samstag noch eins drauf und gewann das Heimspiel gegen den Tabellendritten DJK Nürnberg-Eibach mit 1:0.

Das Ergebnis deutet an sich auf ein enges Spiel hin, täuscht aber über den wahren Spielverlauf hinweg. Denn der TSV war absolut Chef im Ring, an sich hätte das Spiel viel eindeutiger ausgehen müssen. Neben der kämpferischen Einstellung war auch das spielerische Element erwähnenswert. Und so kamen über kluge Pässe immer wieder Chancen zustande. Vor allem Anja Bähr auf der rechten Seite wurde immer wieder in Szene gesetzt, doch die Angreiferin konnte die guten Möglichkeiten nicht verwerten – ein Manko, das sich fast gerächt hätte. Denn mit einem strammen Schuss hätte nach einer knappen halben Stunde eine Gästestürmerin fast den Spielverlauf auf den Kopf gestellt, für die bereits geschlagene TSV-Keeperin rettete aber der Pfosten (27.). Doch der TSV ließ sich nicht lumpen und glich in dieser Beziehung postwendend aus. Nach einem Solo über rechts lupfte Bähr das Leder an der DJK-Keeperin vorbei, der Ball landete aber am Pfosten. In einer ähnlichen Situation machte es dann Laureen Enderlein kurz vor der Halbzeit etwa besser. Nach Steilpass von Melissa Mederer war sie einen Tick schneller als die Gästetorfrau, und diesmal fand der Lupfer seinen Weg ins Tor zum 1:0 (40.).

Nach dem Seitenwechsel wollte der TSV die Chance beim Schopfe packen und mit dem 2:0 für die Vorentscheidung sorgen. Doch wieder wurden die sich bietenden Möglichkeiten nicht clever genug genutzt. So kamen dann Mitte der zweiten Halbzeit die Gäste etwas besser ins Spiel, doch große Gefahr für das TSV-Tor kam nicht auf. Nachdem dann in der Schlussphase Verena Klebl ihren Kopfball nach Enderlein-Ecke aus guter Position über das Tor setzte (78.) und Bährs Schuss nach einem abgefangenen Abschlag zu schwach ausfiel (84.), sollte es bei dem hochverdienten 1:0-Sieg bleiben. Am nächsten Spieltag hat es der TSV dann mit Brand zu tun, nicht unbedingt der Mörsdorfer Lieblingsgegner. Aber mit der gegen Eibach gezeigten Leistung braucht sich der TSV vor keiner Mannschaft in der Liga zu verstecken.

TSV Mörsdorf: Teresa Meixner, Theresa Lerzer, Julia Halbritter, Ines Hartmann, Verena Klebl (87. Annika Schmidt), Laureen Enderlein, Christina Endres, Anja Bähr, Melissa Mederer, Yvonne Regnet, Carolin Sturm (67. Juliane Meixner).
Tor: 1:0 Laureen Enderlein (40.).

verliehen 2018

 

verliehen 2010 und 2012

 

verliehen 2006 und 2007